Die Top-All-Time-High Breakout-Aktien heute
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Ein Ausbruch auf ein Allzeithoch ist eines der geradlinigsten Momentum-Setups: Eine Aktie übertrifft den höchsten Preis, zu dem sie jemals gehandelt wurde, aus eigener Stärke heraus und nicht durch eine dünne, volumenschwache Drift. Die Logik dahinter ist fast mechanisch — jeder frühere Aktionär, der unterhalb des alten Hochs gekauft hat, sitzt jetzt auf einem Gewinn statt auf einem Verlust, was die übliche Mauer von "zurück zum Einstand"-Verkäufern beseitigt, die die meisten Rallyes unterhalb eines vorherigen Höchststands begrenzt. Da im Chart überhaupt kein überhängender Widerstand mehr existiert, bleiben als Verkäufer nur noch jene übrig, die schlicht Gewinne mitnehmen, und das Momentum kann oft weiter und schneller tragen als ein Ausbruch, der noch alte Hochs vor sich zu überwinden hat. Es ist ein einfaches Konzept, aber eines der verlässlicheren Momentum-Muster, gerade weil nichts Technisches im Weg steht.
Algorithmische Kriterien
Der Scanner vergleicht den aktuellen Preis jedes Symbols mit seiner gesamten historischen Handelsaufzeichnung und markiert nur Aktien, die tatsächlich ein neues Allzeithoch drucken und nicht nur ein Mehrmonats- oder 52-Wochen-Hoch. Er verlangt, dass der Ausbruch bei überdurchschnittlichem Volumen erfolgt, da ein neues Hoch bei dünnem Handel deutlich unwahrscheinlicher hält als eines mit echter Beteiligung dahinter. Der Algorithmus prüft zudem, dass die Bewegung entschieden ausfällt und kein knappes, kaum merkliches neues Hoch ist — der Schlusskurs muss den vorherigen Rekord um eine spürbare Marge übertreffen, nicht ihn nur intraday knapp berühren, bevor er wieder abfällt. Zusammen sollen diese Prüfungen einen echten Ausbruch mit realer Nachfrage von einem wenig überzeugenden Vorstoß in Neuland trennen, der schnell wieder umkehrt.
Risikomanagement-Rahmen
So vielversprechend ein Signal auch aussieht, entscheidet die Ausführungsdisziplin darüber, ob daraus ein Ergebnis wird, das sich zu behalten lohnt. Warte auf den tatsächlichen Ausbruchsauslöser des Setups, statt ihn einen Tag zu früh vorwegzunehmen, denn ein Muster kann sich trotzdem nicht auflösen. Platziere einen Schutzstop unterhalb des nächstgelegenen relevanten technischen Unterstützungsniveaus im Chart, nicht bei einem willkürlichen Prozentsatz unter dem Einstieg, und halte ihn ein, ohne ihn neu zu verhandeln, sobald der Preis ihn erreicht. Bemesse die Position so, dass ein Stop nur einen kleinen, vorhersehbaren Bruchteil des Kontos kostet — nie genug, um zu verändern, wie die nächsten Trades gehandhabt werden. All das garantiert keinen Gewinn-Trade; es garantiert nur, dass kein einzelner Verlust die gesamte Strategie entgleisen lässt, was der eigentliche Zweck des Risikomanagements ist.